11. Dezember – Inselhüpfer

Ein Gecko auf Teneriffa

Unser „floating home“ ist wieder einmal unterwegs. Nur gerade über die Wasserstrasse zwischen Teneriffa und La Gomera führt die Reise. Sie ist eines der Brutgebiete der Delfine und 24 Walarten sollen hier leben. Die Kamera liegt griffbereit.

Die Strasse hat es in sich. Wir können wenden und machen was wir wollen. Wie durch ein Magnet zieht uns die zubetonierte Südwest-Küste Teneriffas immer wieder an. Endlich, wir kommen los und der Wind bläst uns in einem weiten Bogen ans Ziel auf der anderen Seite. Mit Wind gegen Strömung und Dünung bleibt die Fahrt ungemütlich.

Auf halber Strecke kommt uns tatsächlich ein junger Wal entgegen. Mit zwei Meter Abstand gleitet er friedlich an uns vorbei. Vor lauter Freude über unser seltenes Glück, vergessen wir den Kameraauslöser zu drücken. Es ist sinnlos darüber zu streiten, welche Walart wir gerade gesehen haben. Wir haben keinen Beweis.

Und woher zaubere ich nun ein Bild für das 11. Türchen? In unserem Teneriffa-Fundus finde ich noch ein etwas spezielles Tier. Der Furcht einflössende Riese ist in Wahrheit wahrscheinlich ein Pracan (Gecko). Überall hört man die kleinen flinken Eidechsen rascheln. Mit der Grösse symbolisiert der Künstler vielleicht die Plage, die sie für die Landwirtschaft und die grossen Bananen– und Tomatenplantagen darstellen.

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