La Gomera – La „Isla Colombina“

Zusammen mit KALIM und WIGWAM ziehen wir weiter nach La Gomera, in die Hauptstadt San Sebastián um genau zu sein. Die Marina ist voll. So landen wir zu Dritt am etwas bedenklichen „Reservesteg“, zum Glück nur für die ersten Tage.

Über vieles haben wir bereits im Adventskalender berichtet. La Gomera ist klein, grün, rund und kegelförmig mit tiefen Schluchten und markanten Felskanten. Auch wenn die Strassen ein ständiges Rauf und Runter sind, ist die Insel schnell besichtigt – zumindest mit dem Auto, denn wandern könnte man Tage lang. Im Nationalpark Garajonay, der sich im hügeligen Hochland befindet, nehmen wir zum ersten Mal den für „Makaronesien“ typischen Lorbeerwald richtig wahr. Der alte Waldbestand, wie es ihn vor der letzten Eiszeit auch im Mittelmeerraum noch gab, besteht nicht etwa nur aus Lorbeerbäumen. Es ist ein riesen Wirrwarr von Pflanzen und Bäumen verschiedenster Art und Grösse. Vor allem am Nachmittag taucht der Wald regelmässig im Nebel ein. Eine Zusammenfassung der übrigen Landschaftsbilder bietet das Valle Gran Ray, vom Terassenanbau bis zum schwarzen Sand- oder Kieselstrand.

So klein die Insel, so klein ist auch ihre Hauptstadt: eine Fussgängerstrasse, ein Platz mit Kaffees und ein Strand – that’s it. Halt, fast hätte ich es vergessen, da gibt es noch einen ganz berühmten Brunnen. Drei Mal hat Kolumbus im Hafen von San Sebastián Halt gemacht, um Nahrungsmittel und Wasser zu bunkern und, so nehme ich an, vor der Überfahrt noch einmal richtig gut zu schlafen (bei seiner angeblichen Liaison). Und so wurde er zum inoffizellen Schutzpatron der Insel und wird alljährlich am 6. September gefeiert.

A propos feiern, in San Sebastián begegnen wir den ersten Weihnachtsaktivitäten und wie wir nachträglich vernehmen, haben dort die Yachties ein Weihnachtsfest organisiert.

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